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Samstag, 18. April 2020  (Bis auf Weiteres verschoben!)
Ema Kapor  Gitarre



Ema Kapor wurde 1998 in Belgrad (Serbien) geboren. Im Alter von sieben Jahren erhielt sie den ersten Gitarrenunterricht. In Belgrad (Serbien) absolvierte sie die Musikgrundschule und das Musikgymnasium „Stanković“. Anschließend hat sie zwei Jahre an der Koblenz International Guitar Academy (Deutschland) in der Klasse von Professor Hubert Käppel studiert. Derzeit setzt sie ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort, ebenfalls bei Professor H. Käppel.

Im Jahr 2019 gewann sie den ersten Preis beim Tallinner Gitarrenfestival und wurde Teil des EuroStrings-Künstleraustauschprogramms. Sie erhielt die Gelegenheit, auf Festivals der EuroStrings-Plattform zu touren. Ema Kapor wird von der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now - Köln gefördert.

Sie spielt Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Manuel Ponce Cuellár (1882-1948), Domenico Scarlatti (1685-1757), Giulio Regondi (1822-1872) und Alexandre Tansman (1897-1968)

 Hauskonzert
(Nur für Mitglieder und Gäste)

 


Samstag, 6. Juni 2020  (Bis auf Weiteres verschoben!)
Anatol Toth – Violine
Marco Scilironi – Klavier



Anatol Toth
wurde 2003 in der Schweiz geboren, mit ungarischer und deutscher Abstammung, er verbrachte einen grossen Teil seiner Kindheit in Spanien und dem Baskenland.
Seit 2013 wird er von von Barbara Doll (Musik-Akademie Basel) unterrichtet, zusatzlich seit 2017 bei Gyorgy Pauk (London) und bei Gyulla Stuller (Musikhochschule Lausanne). 

Anatol Toth erhielt zahlreiche 1. Preise mit Auszeichnung und Sonderpreise als Finalist beim Schweizer Jugendmusik Wettbewerb und bei Jugend Musiziert Deutschland. Mit seinen Geschwistern wurde er mehrfach als bestes Ensemble ausgezeichnet und wurde an das International Chamber Music Festival in Mantua/Italien eingeladen.

2018 war er Semifinalist am renommierten Internationalen Menuhin Competition. 2019 spielte er ein viel beachtetes Preisträgerkonzert in der Händelhalle in Halle, das live übertragen wurde vom MDR. Er erhielt er den WDR-Klassikpreis der Stadt Münster zugesprochen, sowie den Hermann-Abs-Preis für die beste Beethoven-Interpretation. Beide Konzertauftritte wurden vom WDR ausgestrahlt. Des Weiteren erspielte er sich den 3. Preis beim 9.Internationalen Louis Spohr Wettbewerb in Weimar.


Foto: F. Toma, Padua

Marco Scilironi spielte als Solist mit dem Sinfonieorchester Basel, Orchestra da Camera di Padova e del Veneto, Archi de Sono und wird regelmässig als Mitglied verschiedener Kammermusikformationen zu wichtigen Festspielen eingeladen (u.a. Lucerne Festival, Swiss Chamber Music Festival, Lavaux Classique, Festival International de Wissembourg). Sein großes Interesse für ›Neue Musik‹ führte zur Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten wie zu zahlreichen CD-Aufnahmen, die bei Claves, Odradek Records, Concerto Classics und Seed Music erschienen sind. Seine Konzerte wurden mehrmals vom Schweizer Radio SRF2 Kultur aufgenommen. 

Marco Scilironi studierte in Italien bei Riccardo Zadra und Federica Righini und an der Hochschule für Musik Basel bei Filippo Gamba; danach hat er seine musikalische Ausbildung bei Claudio Martínez Mehner, Rainer Schmidt und Ferenc Rados fortgesetzt. 2014 wurde er mit dem jährlichen Preis der Renzo Giubergia-Stiftung (Turin) ausgezeichnet, und seit 2016 ist er Korrepetitor an der Hochschule für Musik Basel.

 Hauskonzert
(Nur für Mitglieder und Gäste)


Donnerstag, 17. September 2020
Lionel Martin – Violoncello
Demian Martin –  Klavier            




Lionel Martin
wurde 2003 in Filderstadt geboren und verbrachte seine ersten beiden Lebensjahre in Perth, Australien. Im Alter von 5 Jahren begann er mit dem Cellospiel an der Tübinger Musikschule bei Joseph Hasten, der ihn noch heute unterrichtet. Seit 2018 erhält er zusätzlich Unterricht bei Thomas Grossenbacher in Zürich. Bei vielfacher Teilnahme bei "Jugend Musiziert" erzielte er zahlreiche erste Bundespreise, mit der Höchstpunktzahl in der Kategorie Violoncello solo. Darüber hinaus erhielt er Sonderpreise u.a. der Jürgen Ponto Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Bechstein- Stiftung. Neben seinen solistischen Tätigkeiten gilt seine besondere Liebe der Kammermusik. In vielfältigen Besetzungen tritt er in ganz Europa auf und ist führendes Mitglied des Celloensembles ±12Vc. Im Oktober 2017 führte ihn das Celloensemble der Deutschen Stiftung Musikleben in den großen Saal der Elbphilharmonie.  Seit Februar 2017 ist Lionel Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.




Demian Martin (*1998 in Filderstadt), Lionels Bruder, studiert derzeit Klavier an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren in Perth (Australien). Nach seiner Rückkehr nach Tübingen führte er seine Ausbildung bei Karin Mielich fort, die ihn bis zu seinem Abitur 2016 unterrichtete. Seit 2013 erhielt er zusätzlich Unterricht bei Prof. Friedemann Rieger (HMDK Stuttgart). Demian gewann einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert sowie einen ersten Preis im Finale des schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs, der ihm einen Meisterkurs bei Prof. Konstantin Lifschitz ermöglichte. Seit Beginn seiner musikalischen Tätigkeiten spielen Improvisation und Komposition eine große Rolle. Gegen Ende seiner Schulzeit widmete er sich der Filmmusikkomposition, wobei er sechs Kurzfilme und einen im Kino gezeigten Spielfilm untermalte. Improvisation auf Zuruf durch alle musikalischen Stile hinweg sind ein fester Bestandteil seiner Klavierabende; zudem tritt er regelmäßig als Konzertmoderator und Klavierkabarettist auf.

 Coronabedingtes Konzert mit beschränkter Zuschauerzahl und verkürztem Programm sowie ohne anschließender Künstler-Runde mit Gastgeber-Bewirtung.
(Nur für Mitglieder)



Freitag, 13. November 2020  (Bis auf Weiteres verschoben)
Ekaterina Chayka-Rubinstein – Alt     
Maria Yulin – 
Klavier


Foto: Nikolaus Stotskiy

Logo der bundesweiten Vereinigung der Freunde Junger Musiker

Ekaterina Chayka‐Rubinstein (Alt) wurde 1998 in Kiew geboren. Seit 2016 studiert sie an der »Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover« bei Prof. Marina Sandel Gesang und bei Prof. Jan Philip Schulze Liedgestaltung. Zudem absolvierte sie Meisterkurse bei François Le Roux, Peter Schöne, Rachel Harnisch, Howard Arman und Ann Murray. Außerdem nahm sie am Songstudio der Carnegie Hall mit Renée Fleming und Piotr Beczała im Rahmen des »Artist Training Program« des »Weill Music Institute« teil. Schon beim »Bundeswettbewerb Jugend musiziert«, beim »Bundeswettbewerb Gesang« und beim »Maritim Musikpreis« wurde sie mit Ersten Preisen ausgezeichnet. Inzwischen hat sie auch in Hochschulproduktionen wie Mozarts 'Zauberflöte' und Händels 'Semele' mitgewirkt. Vergangenes Jahr wurde sie Stipendiatin von »Yehudi Menuhin Live Musikc Now e.V.« und der »Studienstiftung des deutschen Volkes«. Sie war 3. Preisträgerin beim diesjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy-Hochschulwettbewerb zu Berlin. Die »Freunde Junger Musiker Deutschland« stifteten ihr ein Preisgeld über Euro 4.000.


Die israelische Pianistin Maria Yulin wurde in St. Petersburg geboren, wo sie mit sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhielt. Nachdem ihre Familie 1999 nach Israel emigriert war, begann sie ein Studium bei Luiza Yoffe am Jerusalemer HaSadna Konservatorium. 2009 – 2013 studierte Maria Yulin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Gerrit Zitterbart. Ab April 2013 setzte sie ihr Studium an der UdK Berlin bei Prof. Klaus Hellwig fort. Seit April 2019 ist Maria an der Universität der Künste Berlin lehrbeauftragt. Sie konzertiert regelmäßig in Israel und Europa, in Konzertsälen wie dem Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon oder dem Jerusalem Theater. Aufnahmen mit ihr wurden von diversen TV und Rundfunkanstalten produziert und ausgestrahlt, so etwa vom Deutschlandradio, israelischen und bulgarischen Fernsehen, dem israelischen Radiosender »Kol Hamusika« und dem portugiesischen Rundfunk.


Foto: CLNB
Maria Yulin ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. 2019 errang sie zusammen mit Ekaterina Chayka-Rubinstein (Foto) den mit 6.000 Euro honorierten Preis in der Disziplin «Prix de Lied» (ex aequo: «Deutsches Kunstlied») beim renommierten «Concours International de Chant-Piano Nadia et Lili Boulanger».

Im großen Saal der Waldorfschule, Bad Wilhelmshöhe