Das Unerwartete im Bekannten, die kreativen Leerstellen im Routinebetrieb der klassischen Musik zu entdecken, gehört zum Selbstverständnis, ja zur DNA des Musikfests Kassel.
2025 wird auch im Titel deutlich, dass Überraschendes
zu erleben sein wird. Es bleibt ein , das erst am Abend mit Tönen gefüllt wird: Musik die aus der Situation heraus zum Gegenstand gemeinsamen Hörens und Nachdenkens wird.
Unter dem Titel »unexpected« lädt das Musikfest Kassel ein, Künstlerinnen und Künstler der internationalen Klassik-Szene von nächster Nähe kennenzulernen: in öffentlichen Proben, bei den abendlichen Konzerten oder im persönlichen Gespräch. Eine illustre Reihe von Solistinnen, Solisten und Ensembles wird dazu nach Kassel kommen und die Stadt für eine Woche zum Hotspot Klassischer Musik machen. Im Rahmenprogram: Videos des internationalen Wettbewerbs »classic-clip«.
Und ab 18 Uhr lädt die Musikfest Lounge mit kleinen kulinarischen Extravaganzen zur Einstimmung auf den Konzertabend.
Ihr Musikfestteam
Konzertverein Kassel
MUSIKFEST KASSEL – Kulturpreis der documenta-Stadt Kassel 2023
Samstag 14. Juni 2025 ∙ Palais Bellevue
19 Uhr ∙ Eröffnungskonzert
Antje Weithaas, Violine
Johann Sebastian Bach Sonate Nr. 2 in a-Moll BWV 1003
Eugène Ysaÿe Sonate für Violine solo op. 27 Nr. 3
Eugène Ysaÿe Sonate für Violine solo op. 27 Nr. 2
Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 in d-Moll BWV 1004
Antje Weithaas, eine der gefragtesten deutschen Geigerinnen, eröffnet das Musikfest mit einem Solo-Abend, der ein Höchstmaß an Virtuosität und Expressivität auf der einen Seite mit meditativer Introspektion auf der anderen verbindet. Die Solowerke des belgischen Violinvirtuosen Ysaÿe gehören spieltechnisch mit zum Anspruchsvollsten im Repertoire des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Kombination mit Bachs Violinwerken schafft eine kontrastierende zweite Ebene und schlägt einen weiten Bogen über 150 Jahre hinweg. Dazwischen betritt ein unerwarteter Gast die Bühne ...
(Foto:Kaupo Kikkas)
Sonntag 15. Juni 2025 ∙ Palais Bellevue
11 Uhr Öffentliche Probe
17 Uhr Präsentation Videowettbewerb classic-clip
ab 18 Uhr Musikfest Lounge
19 Uhr Konzert
Ein funkelnd-virtuoses und klangvoll-schwingendes Bläserintermezzo als zweiter Abend beim Musikfest.
Pacific Quintett:
Aliya Vodovozova, Flöte ∙ Haeree Yoo, Horn ∙ Liana Leßmann, Klarinette ∙ Kenichi Furuya, Fagott ∙ Fernando José Martínez Zavala, Oboe
Das Pacific Quintett ist international besetzt und versteht sich als Begegnungsort diverser musikalischer Wurzeln, die Musik aus Deutschland, Japan, Korea, Honduras und der Türkei mit den Traditionen des klassischen Bläserquintetts in Beziehung setzt. Das Ensemble konnte seit seiner Gründung 2019 durch Musikalität, brillante Technik und den ebenso elegant-beweglichen wie präzisen musikalischen Zugriff bei mehreren internationalen Wettbewerben die Jurys überzeugen, so beim ARD-Wettbewerb (zweiter Preis 2024) oder auch beim Carl-Nielsen-Wettbewerb in Dänemark 2019.
(Foto:Emma Wernig)
Mittwoch 18. Juni 2025 ∙ Palais Bellevue
11 Uhr Öffentliche Probe
ab 16 Uhr Präsentation Videowettbewerb classic-clip
ab 18 Uhr Musikfest Lounge
19 Uhr Konzert
Musikalische Experimente von und mit der Kompositionsinitiative Kassel zum Thema Sprache und Musik
Freitag 20. Juni 2025 ∙ Palais Bellevue
11 Uhr Öffentliche Probe
ab 17 Uhr Präsentation Videowettbewerb classic-clip
ab 18 Uhr Musikfest Lounge
19 Uhr Konzert
Amelio Trio
Joseph Haydn Klaviertrio No.39 in G-Dur Hob. XV/25Das Amelio Trio begeistert seit seiner Gründung im Jahr 2012, damals noch in sehr jugendlichem Alter, Publikum und mittlerweile auch Presse. Die Geigerin Johanna Schubert, die Cellistin Merle Geißler und der Pianist Philipp Kirchner haben sich in Frankfurt am Main zusammengefunden und entwickeln in den letzten Jahren eine mehr als nur vielversprechenden Karriere. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt die Bühnenwirkung des Ensembles so: »… eine elektrisierende Interpretation, bei der man jede Sekunde lang aufmerksam blieb« Der Auftritt des Amelio Trios beim MUSIKFEST KASSEL 2024 mit Werken von Joseph Haydn, Charles Ives und Johannes Brahms markierte einen besonderen Höhepunkt des Festivals.
(Foto: Sophia Hegewald)
Das Ensemble wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, etwa mit dem zweiten Preis des renommierten Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München 2023, jeweils dem ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb 2024 und beim Internationalen Schumann-Kammermusikpreis Frankfurt 2022.
Samstag 21. Juni 2025 ∙ Palais Bellevue
11 Uhr Öffentliche Probe
ab 17 Uhr Präsentation Videowettbewerb classic-clip
ab 18 Uhr Musikfest Lounge
19 Uhr Konzert
Das Eliot Quartett mit Werken von Philipp Glass, Dmitri Schostakowitsch und Johannes Brahms. Als Gäste treten der Solocellist des Staatsorchesters Kassel, Nico Treutler, und Caspar Vinzens, Viola, hinzu, um das zweite Streichsextett von Brahms zur Aufführung zu bringen.
Philipp Glass Streichquartett Nr. 2 »Company«
Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 9 op. 117
Johannes Brahms Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Maryana Osipova, Violine ∙ Alexander Sachs, Violine ∙
Dmitry Hahalin, Viola ∙ Michael Preuss, Violoncello
Als Gäste: Nico Treutler, Violoncello ∙ Caspar Vinzens, Viola
Das Eliot Quartett wurde 2014 in Frankfurt gegründet und zählte bereits vier Jahre später zu den profiliertesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Es ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machten die jungen Musikerinnen und Musiker mit einer Bilanz von insgesamt vier renommierten Preisen auf sich aufmerksam: Einem zweiten Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg folgte der zweite Preis beim Melbourne International Music Competition, sodann der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs (mit nicht weniger als drei Sonderpreisen) sowie schließlich der erste Preis (mit Sonderpreis für die beste Werkinterpretation) bei der Karol Szymanowski Competition.
Nico Treutler und Caspar Vinzens
(Foto: Thomas Stimmel)
Sonntag 22. Juni 2025 ∙ Palais Bellevue
ab 17 Uhr Präsentation Videowettbewerb classic-clip
ab 18 Uhr Musikfest Lounge
19 Uhr Konzert
Das Aris Quartett interpretiert Werke von Fanny Hensel, W. A. Mozart und Cesar Franck, dessen Klavierquintett mit dem Pianisten Aris Alexander Blettenberg in einer erstmaligen Kooperation in Kassel zur Aufführung gelangt.
Fanny Mendelssohn Hensel Streichquartett Es-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett F-Dur KV 590
Cesar Franck Klavierquintett f-Moll
(Foto Aris Quartett: Maximilian Mann)
Samstag 8. Juni 2024
»(…) Ob rhythmischer Energieschub von höchstem Elan oder berührender Kultur der leisen Töne, stets gaben die Interpreten den Werken eine eindringliche Botschaft. Zwei Mitglieder der international renommierten Morgenstern Trios – Catherine Klipfel (Klavier) und Stefan Hempel (Violine) – musizierten mit dem 1999 geborenen Topmusiker Yun Zeng, designierter Solohornist der Berliner Philharmoniker. In dieser Traumbesetzung erklangen die beiden bedeutendsten Horntrios: von Ligeti und nach der Pause von Johannes Brahms. Ein Füllhorn wunderbarer Musik öffnete sich vom Klagegesang bis zum feurigen Temperament. (…)«
Georg Pepl / HNA 10. Juni 24 (Foto: Alisha Sashina)
Györgyi Ligeti Trio für Violine, Horn und Klavier
Gabriel Fauré Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op.117
Johannes Brahms Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40
Morgenstern Trio –
Stefan Hempel, Violine ∙ Emanuel Wehse, Violoncello ∙ Catherine Klipfel, Klavier; als Gast: Yun Zeng, Horn
Publikum und Presse feiern das MORGENSTERN TRIO schon seit langem für seine enorme Souveränität und Ausstrahlung, ob nun auf großen Bühnen oder in kleinen Sälen. Es fasziniert immer wieder mit gereiften Interpretationen ebenso wie in der Ausarbeitung feinster Nuancen. Vor allem mit seiner unüberhörbaren Lust am gemeinsamen Ausdruck voller spannungsgeladener Intensität sowie in der stets spürbaren Neugier und Unmittelbarkeit an virtuoser Spielfreude, vermag es das Publikum in geradezu funkensprühender Weise mit beeindruckender Dichte, Wucht und dennoch analytischer Transparenz zu begeistern. Diese Facetten letztlich zu einer homogen ausgerichteten Klangwirkung zu bündeln, stellt ja eine der großen Herausforderungen im Klavier-Trio-Spiel dar. So gelingt es der Pianistin Catherine Klipfel, Stefan Hempel an der Violine und Emanuel Wehse am Violoncello darüber hinaus durch ihre neugierig-kreative Auseinandersetzung mit dem Repertoire sich in überzeugender Manier einem Ideal zu nähern – einer Kammermusik vom Feinsten eben!
YUN ZENG wurde 1999 in Sichuan geboren und ist seit November 2025 Solohornist der Berliner Philharmoniker Berlin. Seine Begeisterung für das Blasinstrument weckte Vater Jie Zeng, Solohornist des Sichuan Symphony Orchestra. Er gab seinem Sohn den ersten Hornunterricht. Später studierte Yun Zeng bei Quan Wen am Zentralen Konservatorium in Peking und bei Bruno Schneider an der Haute École de Musique de Genève. Der Hornist, der in China auch als Solist mit zahlreichen Orchestern konzertierte, nahm erfolgreich an mehreren internationalen Wettbewerben teil: So gewann er 2019 beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb einen ersten und 2021 beim Musikwettbewerb der ARD in München einen zweiten Preis.
»(…) Doch dann wurde es ernst: Das Morgenstern Trio mit Stefan Hempel (Violine), Emanuel Wehse (Violoncello) und Catherine Klipfel (Klavier) und die renommierte Klarinettistin Nicola Jürgensen, Professorin an der Essener Folkwang-Uni, gingen den Auftaktsatz »Kristallene Liturgie« noch zurückhaltend an, ehe sich in »Vokalise für den Engel, der das Ende der Zeit verkündet« die kraftvolle, auch subtile Klanglichkeit entfaltete. Die Solosätze für Klarinette, dann die vom Klavier begleiteten Sätze für Violoncello und für Violine waren Leuchtpunkte in dem Werk, das mit seinen Bezügen zur Offenbarung des Johannes ein Gefühl von Endgültigkeit vermittelt (…)«
Werner Fritsch / HNA v. 11. Juni 24 (Fotos: Alisha Sashina)
Ernest Bloch Three Nocturnes (1925)
Joseph Haydn Trio E-Dur Hob.XV:28 (1797)
Olivier Messiaen Quatuor pour la fin des temps (1941)
Publikum und Presse feiern das MORGENSTERN TRIO schon seit langem für seine enorme Souveränität und Ausstrahlung, ob nun auf großen Bühnen oder in kleinen Sälen. Es fasziniert immer wieder mit gereiften Interpretationen ebenso wie in der Ausarbeitung feinster Nuancen. Vor allem mit seiner unüberhörbaren Lust am gemeinsamen Ausdruck voller spannungsgeladener Intensität sowie in der stets spürbaren Neugier und Unmittelbarkeit an virtuoser Spielfreude, vermag es das Publikum in geradezu funkensprühender Weise mit beeindruckender Dichte, Wucht und dennoch analytischer Transparenz zu begeistern. Diese Facetten letztlich zu einer homogen ausgerichteten Klangwirkung zu bündeln, stellt ja eine der großen Herausforderungen im Klavier-Trio-Spiel dar. So gelingt es der Pianistin Catherine Klipfel, Stefan Hempel an der Violine und Emanuel Wehse am Violoncello darüber hinaus durch ihre neugierig-kreative Auseinandersetzung mit dem Repertoire sich in überzeugender Manier einem Ideal zu nähern – einer Kammermusik vom Feinsten eben!
NICOLA JÜRGENSEN Nach dem ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb 1999 war sie als Solistin Gast zahlreicher deutscher sowie internationaler Orchester. Von 2001 bis 2018 Soloklarinettistin im WDR Sinfonieorchester Köln. Daran anschließend folgte sie dem Ruf an die Folkwang Universität der Künste und hat dort seither die Professur für Klarinette inne. Sie gibt auf internationaler Ebene zahlreiche Meisterkurse und ist als Holzbläser-Dozentin für verschiedene junge Klangkörper, so zum Beispiel für das Bundesjugendorchester, tätig.
Dienstag 11. Juni 2024
»Die Kompositionsinitiative Kassel hat Einzug gehalten in das Programm des Musikfestes. Und es ist den Veranstaltern zu danken, dass deren Vielfalt am Dienstag mit fünf Uraufführungen von sieben Komponistenn im Palais Bellevue einen angemessenen Rahmen bekam (…) Danach ging es wirklich »zur Sache«: Werner Kirschbaums »Sometimes Dormant« und Jens Josefs »Zeitzonen« für Altflöte, Tenorsaxofon und Metronom boten das, was man sich gemeinhin unter »Neuer Musik« vorstellt. In einer Mischung aus Improvisation mit radikalen Erweiterungen der klanglichen, melodischen und rhythmischen Mittel verblüffte vor allem Matthias Schubert. Jens Josef an der Flöte hielt mit dem phänomenalen Saxofonisten mit. (…)«
Christiana Nobach / HNA v. 13. Juni 24 (Fotos: Alisha Sashina)
Begrüßung
Martin Forciniti Romanze für Violoncello und Klavier (2024) UA
∙ Interludium
Diego Jascalevich Neues Werk für Violoncello, Altflöte und Klavier (2024) UA
∙ Interludium
Jens Josef Duettino »Zeitzonen« für Altflöte und Tenorsaxophon (2024) UA
∙ Interludium
Werner Kirschbaum SOMETIMES DORMANT (2020) für Tenorsaxophon und Klavier
Musa Nkuna Trio für Horn, Violine und Klavier (2025) op. 53 UA
∙ Interludium
Michael Töpel Diptychon für Violine und Klavier (2020/2025) UA
∙ Interludium
Ulli Götte Neues Werk für Violine, Violoncello und Klavier (2024) UA
Nina Osina, Violine ∙ Gang Wang, Violoncello ∙ Vera Osina, Annette Töpel, Michael Müller, Klavier ∙ Jens Josef, Altflöte in G ∙ Matthias Schubert, Tenorsaxophon ∙ Markus Brenner, Horn
Diego Jascalevich, Michael Töpel, Martin Forciniti, Musa Nkuna, Jens Josef, Werner Kirschbaum und Uli Götte
Die KOMPOSITIONSINITIATIVE KASSEL (KIK) begeistert seit ihrer Gründung 2017 durch stilistische Vielfalt und das hohe künstlerische Niveau ihrer musikalischen Werke und deren Darbietung. Die sieben KIK-Komponisten Diego Jascalevich, Michael Töpel, Martin Forciniti, Musa Nkuna, Jens Josef, Werner Kirschbaum und Uli Götte fördern und bereichern mit ihren Aktivitäten die Neue Musik in Kassel und in Nordhessen – übrigens als einzige Initiative ihrer Art weit und breit! In Zusammenarbeit mit dem Konzertverein Kassel entstehen immer wieder faszinierende Konzertprojekte, bei denen die ganze Bandbreite ihrer Musik zu erleben ist. Minimal Music begegnet dabei Einflüssen afrikanischer Folklore, komplexe strukturelle Kompositionsansätze wiederum Inspirationen aus Rock oder Jazz, um nur einige Facetten des stilistischen Kaleidoskops zu nennen, das den Konzertbesucher erwartet. Für ihr Engagement wurde KIK mit dem Kulturförderpreis der Stadt Kassel ausgezeichnet.
Donnerstag 13. Juni 2024
»Sie sind Mitte zwanzig, ihre erste CD soll 2025 erscheinen, doch im bereits vergangenen Jahr haben sie den zweiten Preis beim wichtigsten Klassik-Contest, dem ARD-Wettbewerb, gewonnen: die Geigerin Johanna Schubert, die Cellistin Merle Geißler und der Pianist Philipp Kirchner. Sie sind das Amelio Trio, dem eine große Zukunft offensteht und das (…) für einen musikalischen Höhepunkt beim Kasseler Musikfest sorgte. Was ist so besonders an diesem Ensemble? Dass alle drei ihre Instrument meisterlich beherrschen – geschenkt. Das Zusammenspiel ist alles, und nur die wenigsten Formationen zeigen ein so intensives gegenseitiges musikalisches Verstehen, eine solche spielerische Präzision wie das Amelio Trio, das schon seit den Teenager-Jahren zusammen musiziert. (…)«
Werner Fritsch / HNA v. 15. Juni 24 (Fotos: Alisha Sashina)
Joseph Haydn Trio Es-Dur Hob.XV:29
Charles Ives Klaviertrio
Johannes Brahms Klaviertrio C-Dur op. 27
Amelio Trio – Johanna Schubert, Violine ∙ Merle Geißler, Violoncello ∙ Philipp Kirchner, Klavier
Das AMELIO TRIO begeistert seit seiner Gründung im Jahr 2012 durch sein ausdrucksstarkes und dynamisches Spiel. Die Geigerin Johanna Schubert, die Cellistin Merle Geißler und der Pianist Philipp Kirchner wurden bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, etwa mit dem zweiten Preis des renommierten Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München sowie dem ersten Preis beim Internationalen Schumann-Kammermusikpreis Frankfurt 2022. Die »Amelios« engagieren sich mit Leidenschaft für zeitgenössische Musik und integrieren in ihre Konzerte regelmäßig Werke von Komponisten wie Wolfgang Rihm, György Ligeti, Gerhard Müller-Hornbach oder J. M. Staud. Wichtige Impulse für ihre Entwicklung erhielten sie von Eberhard Feltz, Steven Isserlis und dem Fauré Quartett. Für die Saison 2023/24 ist es künstlerisch eingebunden in das »ProQuartet-Centre Européen de Musique de Chambre«.
Freitag 14. Juni 2024
(Fotos: Alisha Sashina)
Felix Mendelssohn Streichquartett Nr. 1 Es-Dur op. 12
Lukas Ligeti »Neostasis« (2024)
Ludwig van Beethoven Streichquartett a-Moll op. 132
Ausdrucksstark, dynamisch, beeindruckend: so beschreibt die Kritik das ARIS QUARTETT. 2009 in Frankfurt a. M. gegründet spielt es bis heute in unveränderter Besetzung: Anna Katharina Wildermuth (Violine), Noémi Zipperling (Violine), Caspar Vincens Viola) und Lucas Sieber (Violoncello) gehören seitdem längst zur Top-Riege der Kammermusik. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Mit zahlreichen ersten Preisen bei renommierten Wettbewerben gelang schnell der internationale Durchbruch. Das Ensemble wurde u. a. mir dem „ECHO Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation ausgezeichnet, zählt zu den „New Generation Artists“ der BBC und erspielte sich beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gleich fünf Preise! Auch genreübergreifenden Projekten sind sie nicht abgeneigt, so etwa mit dem Jazz-Pianisten Omer Klein. Das Aris Quartett hat mittlerweile schon sechs von der Fachpresse vielbeachtete Album-Produktionen vorgelegt. In diesem Jahr folgen weitere Veröffentlichungen bei der Deutschen Grammophon.
Samstag 15. Juni 2024
»Das Aris Quartett, das schon am Vorabend mit einem ambitionierten Streichquartett-Programm begeisterte, setzte zusammen mit Nico Treutler, Solocellist im Staatsorchester Kassel, den glanzvollen Abschluss des spannenden Musikfestes Kassel. Vor mit 100 Zuhörern ausverkauftem Saal zündeten die vier jungen Musiker ein Feuerwerk an Virtuosität und Spielfreude. (…) Nico Treutler zeigte mit kammermusikalisch gezügelter, einfühlsamer Intensität und technischer Perfektion, dass auch ein Arrangement des Cellokonzerts von Robert Schumann für Soloinstrument und Streichquartett überzeugen kann. Nicht die Orchesterfarben, sondern das kammermusikalische Miteinander stand im Mittelpunkt und animierte das Publikum zu Beifallsstürmen.«
Christiana Nobach / HNA v. 17. Juni 24 (Fotos: Alisha Sashina)
Fanny Mendelssohn-Hensel Streichquartett Es-Dur
György Ligeti »Métamorphoses nocturnes« Streichquartett Nr. 1
Robert Schumann Konzert für Violoncello a-Moll op. 129, Fassung für Violoncello und Streichquartett (Erstaufführung)
NICO TREUTLER ist seit 2019 Solo-Cellist im Staatsorchester Kassel. Nach einem kurzen Umweg über die Aufnahmeprüfung zum Berufspiloten entschied er sich für ein Cello-Studium. Dieses begann er als Jungstudent bei Prof. Tilmann Wick an der Musikhochschule in Hannover und schloss es 2015 bei Prof. Peter Hörr an der Musikhochschule Leipzig ab. Er war viele Jahre Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, wo er auch im Vorstand und in der Programmentwicklung mitwirkte. In diesem Orchester entstanden ein Streichtrio und ein Cello-Quartett, mit denen er in ganz Deutschland konzertiert. Die Zusammenarbeit mit japanischen Musikerinnen und Musikern in verschiedenen Ensembles führt ihn zudem immer wieder auch zu Konzertreisen nach Japan.
Ausdrucksstark, dynamisch, beeindruckend: so beschreibt die Kritik das ARIS QUARTETT. 2009 in Frankfurt a. M. gegründet spielt es bis heute in unveränderter Besetzung: Anna Katharina Wildermuth (Violine), Noémi Zipperling (Violine), Caspar Vincens Viola) und Lucas Sieber (Violoncello) gehören seitdem längst zur Top-Riege der Kammermusik. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Mit zahlreichen ersten Preisen bei renommierten Wettbewerben gelang schnell der internationale Durchbruch. Das Ensemble wurde u. a. mir dem „ECHO Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation ausgezeichnet, zählt zu den „New Generation Artists“ der BBC und erspielte sich beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gleich fünf Preise! Auch genreübergreifenden Projekten sind sie nicht abgeneigt, so etwa mit dem Jazz-Pianisten Omer Klein. Das Aris Quartett hat mittlerweile schon sechs von der Fachpresse vielbeachtete Album-Produktionen vorgelegt. In diesem Jahr folgen weitere Veröffentlichungen bei der Deutschen Grammophon.
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Konzertverein Kassel e. V.
Vorstand: Walter Lehmann (Vorsitzender)
Karl Gabriel von Karais (Schriftführer)
Petra Woodfull-Harris (Schatzmeisterin)
Jonas Korten
Adresse: Konzertverein Kassel e. V.
Am Gutshof 9
34270 Schauenburg - Hoof
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